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Internationales Jugendcamp

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Internationales Jugendcamp 2026 im Distrikt 111-SM

Internationales Jugendcamp 2026 im Distrikt 111-SM

Distrikt 111 - Süd Mitte | 14. August 2026 | Olaf Kontusch

Grenzen überwinden, Freundschaften schließen

Internationales Jugendcamp 2026 im Distrikt 111-SM

19 junge Menschen aus zwölf Nationen, zwei Wochen gemeinsamer Erlebnisse und viele persönliche Begegnungen: Das Internationale Jugendcamp 2026 im Distrikt 111-SM brachte Jugendliche aus unterschiedlichen Ländern zusammen und machte internationale Verständigung im Alltag erlebbar.

Zwei Wochen lang waren 19 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus zwölf verschiedenen Nationen gemeinsam unterwegs. Sie kamen mit unterschiedlichen Sprachen, kulturellen Hintergründen und persönlichen Erfahrungen nach Deutschland – viele kannten sich vorher überhaupt nicht. Im Camp ging es deshalb nicht nur darum, gemeinsam etwas zu unternehmen, sondern vor allem darum, einander kennenzulernen, Unterschiede zu erleben und Gemeinsamkeiten zu entdecken.

Die erste Woche verbrachten die Jugendlichen bei ihren Gastfamilien. Als sie anschließend zum gemeinsamen Camp im Haus Schönblick in Schwäbisch Gmünd zusammenkamen, war schnell zu erkennen, dass in dieser Zeit bereits persönliche Beziehungen entstanden waren. Der Abschied von den Gasteltern fiel einigen Jugendlichen sichtlich schwer.

Gemeinsam unterwegs

In den folgenden Tagen bot das abwechslungsreiche Programm viele Möglichkeiten, die Region kennenzulernen und gemeinsam Zeit zu verbringen. Auf dem Programm standen unter anderem ein Besuch der Wilhelma, eine Stadtbesichtigung in Stuttgart, das Mercedes-Benz-Museum, Schloss Lichtenstein mit Kletterpark sowie ein Besuch in Tübingen mit einer Fahrt im traditionellen Stocherkahn.

Auch die Motorworld in Böblingen, ein Besuch bei Ritter Sport und eine Trainingseinheit mit den Schwäbisch Hall Unicorns, dem deutschen Meister im American Football, gehörten zum Programm. Bei einem Besuch in einer Falknerei konnten die Jugendlichen weitere Eindrücke sammeln.

Entscheidend für das Miteinander waren jedoch nicht nur die Programmpunkte. Gerade beim gemeinsamen Essen, bei Grillabenden, Spielen oder bei Gesprächen am Abend lernten sich die Jugendlichen näher kennen. Dabei wurde selbstverständlich Englisch gesprochen, es wurde mit Händen und Füßen kommuniziert, gelacht und manchmal auch über sprachliche Missverständnisse gelacht.

Genau solche Situationen machen den besonderen Wert eines internationalen Jugendcamps aus: Jugendliche erleben Menschen aus anderen Ländern nicht als abstrakte Vertreter einer anderen Kultur, sondern als Gleichaltrige mit ähnlichen Interessen, Fragen und Wünschen. Vorurteile können dadurch ins Wanken geraten, und gegenseitiges Verständnis entsteht vor allem durch persönliche Begegnung.

„Die fantastischen Vier“

Eine wichtige Rolle während des Camps hatten die vier Betreuer Finja, Julia, Levi und Lukas. Sie begleiteten die Jugendlichen durch das Programm, waren Ansprechpartner bei Fragen und sorgten dafür, dass die Gruppe im Alltag gut zusammenfand.

Mit ihrem Engagement und ihrer offenen Art trugen sie dazu bei, dass die Jugendlichen auch ausserhalb der gemeinsamen Programmpunkte viel Zeit miteinander verbrachten und als Gruppe zusammenwuchsen.

Möglich durch das Engagement der Lions

Ein Jugendcamp mit 19 internationalen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und einem vielfältigen Programm lässt sich nur durch das Engagement vieler Beteiligter organisieren.

Unser Dank gilt daher den Lions im Distrikt 111-SM und insbesondere den Clubs, die sich mit der Gestaltung einzelner Programmtage, mit Verpflegung, finanzieller Unterstützung und tatkräftiger Hilfe eingebracht haben.

Danke für die finanzielle Unterstützung. Danke für die Organisation einzelner Programmtage. Danke für die tatkräftige personelle Unterstützung.

Dieses Engagement hat den Jugendlichen ermöglicht, die Region kennenzulernen, gemeinsam Erfahrungen zu sammeln und vor allem Zeit miteinander zu verbringen.

Verständigung beginnt mit Begegnung

Das Jugendcamp zeigt auf einfache Weise, was internationale Jugendarbeit leisten kann: Menschen aus unterschiedlichen Ländern kommen miteinander ins Gespräch, verbringen Zeit miteinander und lernen dabei, Unterschiede und Gemeinsamkeiten aus eigener Erfahrung wahrzunehmen.

Internationale Verständigung entsteht dabei nicht durch grosse Worte, sondern durch persönliche Begegnungen.

Nach zwei intensiven Wochen bleiben viele gemeinsame Erinnerungen und neue Kontakte – und hoffentlich die Motivation, den Austausch über Ländergrenzen hinweg fortzusetzen. Der Abschied erfolgte mit viel Umarmungen und dem ein oder anderen Versprechen sich wieder zu sehen. Einige planen sogar schon, sich im Februar 2027 in Brasilien zu treffen.

Wir freuen uns auf das nächste Jugendcamp im Jahr 2028!


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