Asset-Herausgeber

Gesundheit

Bericht zum Hecker-Symposium 2026 in Stuttgart

Distrikt 111 - Süd Mitte | 19. März 2026 | Dr. med. Gitta Luther-Frömel

Rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen am 7. März 2026 zum diesjährigen Hecker-Symposium nach Stuttgart.


Unter dem Leitthema „Vor, bei und nach der Manifestation des Typ-1-Diabetes im Kindesalter“ widmete sich die Veranstaltung einem hochsensiblen und gesellschaftlich bedeutsamen Schwerpunkt: den psychischen Belastungen, die eine Typ-1-Diabetes-Diagnose für Kinder und ihre Familien mit sich bringt.
Einblicke in familiäre Herausforderungen
Im Mittelpunkt standen die emotionalen und organisatorischen Herausforderungen, die mit dem plötzlichen Auftreten der Erkrankung einhergehen. Angst, Unsicherheit und die ständige Sorge um das Wohl des Kindes können die Stabilität einer Familie erheblich beeinträchtigen – und wirken sich nicht selten auch auf das Krankheitsmanagement aus.
Besonders eindrucksvoll waren die persönlichen Erfahrungsberichte betroffener Familien. Sie machten deutlich, wie sehr neue diagnostische Möglichkeiten wie Screening-Programme sowie moderne Therapieansätze das Leben von Eltern und Geschwisterkindern verändern – und welche ethischen Fragen damit verbunden sind.
Unterstützung, die ankommt
Ein weiterer Schwerpunkt des Symposiums lag auf konkreten Hilfsangeboten. Vorgestellt wurden unter anderem:
 Selbsthilfegruppen für Familien
 Schulungsprogramme für Eltern
 Informations- und Präventionsangebote für Kindergärten, Schulen und Vereine


Diese praxisnahen Ansätze zeigten, wie wichtig ein gut vernetztes Unterstützungsumfeld für betroffene Familien ist.
Lions-Engagement vor Ort
In den Pausen hatten wir Lions die Gelegenheit, unsere eigenen Projekte und Initiativen zu präsentieren. Mit großem
Interesse informierten sich die Besucher über:
 das Kletterprojekt
 Awareness-Aktivitäten
 das Diabetes-Camp
 Benefizveranstaltungen
 den Kunstkalender
 und weitere Aktionen rund um Diabetes, Prävention und Gesundheit


Die positive Resonanz gab uns K-DIAs spürbaren Rückenwind und bestätigte, wie wichtig und wirksam unser
Engagement in diesem Themenfeld ist.